FEI Tribunal hebt elf vorläufige Sperren wegen Doping wieder auf

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FEI Tribunal hebt elf vorläufige Sperren wegen Doping wieder auf

JS | FEI News – Das FEI Tribunal hat die vorläufigen Sperren wegen Dopings gegen zwei Spring-, zwei Dressur-, sieben Distanzreiter sowie drei Distanztrainer wieder aufgehoben.

Das FEI Tribunal hat elf vorläufige Sperren wegen Dopings wieder aufgehoben. © shutterstock / Pakhnyushchy
Das FEI Tribunal hat elf vorläufige Sperren wegen Dopings wieder aufgehoben. © shutterstock / Pakhnyushchy

Die Pferde Sirene de la Motte und Blaze of Glory II von Marlon Modolo Zanotelli (Brasilien) und Henry Turrell (Großbritannien) waren bei zwei verschiedenen Events im Rahmen der Sunshine Tour in Vilamoura (Portugal) positiv auf die verbotene Substanz Spartein getestet worden. Spartein findet sich unter anderem in Lupinen, einer Pflanzenart die in weiten Teilen Portugals vorkommt. Die Sperre der beiden Athleten wurde aufgehoben, da sie Beweise vorlegen konnten, die Futterkontamination als Ursache der positiven Proben vermuten lassen. Außerdem soll Spartein im FEI Reglement ab 2018 als „Controlled Medication“ eingestuft werden.

Ähnlich ist die Sachlage bei der Aufhebung der Sperren gegen sieben Distanzreiter und drei Trainer in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch hier wurde das Urteil nach einer Reklassifizierung einer verbotenen Substanz gefällt. Die positiv auf Koffein und Paraxanthin getesteten Pferde nahmen an vier verschiedenen Events in Al Wathba (UAE) im Zeitraum zwischen November 2016 und Januar 2017 teil. Koffein ist bereits als „Specified Substance“ gelistet, Paraxanthin soll ab 1. Januar 2018 ebenfalls in diese Kategorie fallen.

Kontaminierung des Futters als Ursache für ihre positiven Dopingproben konnten auch die Dressurreiterinnen Adrienne Lyle (USA) und Kaitlin Blythe (USA) nachweisen. Ihre Pferde Horizon und Don Principe wurden in Wellington (USA) auf Ractopamin getestet, welches durch ein verunreinigtes Zusatzfuttermittel in das System der Pferde gelangt sein dürfte. Die Pferde hätten vorerst gesperrt bleiben sollen, wogegen die Reiterinnen jedoch vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) in Lausanne (Schweiz) Berufung einlegten und recht bekamen.

Quelle: Pressemitteilung FEI / Übersetzung © EQWO.net