Basler Fasnacht: Pferde bleiben, Tierschützer kämpfen weiter

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Basler Fasnacht: Pferde bleiben, Tierschützer kämpfen weiter

CM | News aus der Schweiz – Die Fasnachts-Umzüge in Basel sind ein Höhepunkt des drei Tage dauernden Spektakels. Nachdem Tierschützer seit Jahren um ein Verbot der Fasnachtspferde kämpfen, wurden heuer neue Maßnahmen für den Tierschutz eingeführt (EQWO.net berichtete). Nach den Gesundheitskontrollen am heurigen Cortège dürfen die Chaisen weiter ihre Runden drehen.

Im Jahr 2017 waren 40 Pferde bei der Basler Fasnacht im Einsatz. © facebook Für eine Basler Fasnacht ohne Tiere
Im Jahr 2017 waren 40 Pferde bei der Basler Fasnacht im Einsatz. © facebook Für eine Basler Fasnacht ohne Tiere

Das Veterinäramt und das Fasnachts-Comité beschlossen, Chaisen und Vorreiter weiterhin zu erlauben. Dies wurde am Mittwoch (28.03.2018) mitgeteilt.

Eine Tierärztin untersuchte während des Cortège sämtliche Pferde auf Stressymptome und deren allgemeinen Gesundheitszustand. An einem Checkpoint mussten alle Kutschen anhalten und die Tiere wurden einem Schnellcheck unterzogen. Nur bei einer Kontrolle stellte die Ärztin fest, dass ein Pferd altershalber leichte gesundheitliche Auffälligkeiten aufwies.

Tierschützer kämpfen weiter
Der Polizist und Tierrechtsaktivist Olivier Bieli fordert weiterhin ein Verbot der Tiere. Rund ein Fünftel der Pferde hätte laut Veterinäramt ein Beruhigungsmittel erhalten. Olivier Bieli will weiterkämpfen: „Wir werden unsere Arbeit nicht einstellen, bevor auch die letzte Chaise verschwunden ist.“

Quelle: www.bzbasel.ch

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.