5 Sätze, die garantiert jeden Reitlehrer in den Wahnsinn treiben

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5 Sätze, die garantiert jeden Reitlehrer in den Wahnsinn treiben

CM | Sonstiges – Traumberuf Reitlehrer? Reitlehrer engagieren sich für ihre Schüler, leiden und jubeln mit ihnen, zeigen unendlich viel Geduld  – oder verlieren diese auch einmal – und wiederholen alles ungefähr 100 Mal. Wir haben versucht, ein paar Sätze zusammenzutragen, mit denen Reitschüler ihre Trainer seit jeher mit absoluter Sicherheit in den Wahnsinn treiben können… Vielleicht findet sich der ein oder andere ja in einer der folgenden Situationen wieder? Auf jeden Fall gilt: „Nicht tierisch ernst nehmen bitte!“

Reitlehrer brauchen oft ziemlich starke Nerven! © Elena Elissee / Shutterstock
Reitlehrer brauchen oft ziemlich starke Nerven! © Elena Elissee / Shutterstock

1. Das hat er noch nie gemacht!
Dieser Satz steht ziemlich sicher an der Spitze im Ranking der meist gehörten Sätze eines Reitlehrers. Das Pferd benimmt sich zum ersten Mal schlecht? Es ist vorher noch nie stehen geblieben um ein Büschel Gras abzureißen? Es hat auch noch nie gebissen, geschubst oder ist gar gestiegen? Ganz ehrlich: Entweder wollt ihr es nicht wahr haben, habt nocht nie eine Reitstunde gehabt oder … ihr wollt es einfach nicht wahr haben.

2. Mein Pferd mag mich halt so gern!
Dass sich das Pferd absolut respektlos nähert, sich den verschwitzten Kopf an dir reibt oder dich in die Ecke drückt, interpretieren viele „Pferdemamas und -papas“ als Zuneigung. Da müssen wir euch leider enttäuschen. Das  hat absolut nichts mit Bindung zu tun sondern eher mit schlechtem Benehmen und fehlendem Respekt.

3. Er hat einmal eine schlechte Erfahrung gemacht, darum ist er jetzt so.
Ja kann sein, vor einiger Zeit oder vielleicht als Fohlen… Natürlich muss man Rücksicht auf seinen Partner Pferd nehmen, aber ewig kann sowas nicht als Ausrede durchgehen, warum dein Pferd nur mitarbeitet, wenn du alleine in der Halle bist oder nur bereit ist, sich zu konzentrieren wenn du nicht alleine in der Halle bist… Es läge an dir, diese negative Erfahrung mit einer positiven zu überlagern – mit viel Geduld und Gelassenheit und der Unterstützung deines Trainers!

4. Bei/Mit meinem Pferd geht das so nicht
Auf eine scheinbar simple Anweisung wie zum Beispiel „Zügel kürzer“ oder „Mehr linkes Bein“, kommt in der Sekunde die Reaktion des Schützlings „ Bei meinem Pferd geht das so nicht.“ Ob das nur nicht geht weil das Reiten dann für den Schüler in echte Arbeit an seinem eigenen Körper ausartet, wollen wir mal dahin gestellt lassen. Als Reitlehrer hast du dann aber eigentlich nur drei Möglichkeiten: Selber aufsitzen und vorzeigen, eine unendliche Diskussion beginnen oder aufgeben…

5. Wenn der Mund des Schülers sich mehr bewegt als das Pferd
Wer kennt sie nicht, die Reiter, die alles kommentieren müssen während dem Reiten? Jedes Ohrenspiel, jeder Schritt, jede Schweifbewegung und jede Anweisung des leidgeprüften Reitlehrers muss hinterfragt, diskutiert und bis ins kleinste seziert werden. Versteht uns nicht falsch, im Prinzip sind wir der Meinung, dass es keine dummen Fragen sondern nur dumme Antworten gibt, aber mitten unter den Lektionen ist vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt.

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.